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(Diese zentrale Nummer vermittelt Ihnen auch nachts, an Wochenenden und Feiertagen eine Bereitschaftspraxis in ihrer Nähe, um nicht bei jedem gesundheitlichen Problem in die Notaufnahme des Krankenhauses gehen zu müssen.)

Plastische und Ästhetische Chirurgie

Viel mehr als Schönheits-OP

Die plastische und ästhetische Chirurgie bietet Betroffenen die Möglichkeit, ein wesentliches Stück Lebensqualität zurückzugewinnen.

Das DRK Krankenhaus Grimmen bietet Ihnen die Möglichkeiten der modernen Medizin aus dem Bereich der plastischen und ästhetischen Chirurgie. Dazu gehören etwa die operative Behandlung und Rekonstruktion von Haut- und Weichteiltumoren oder chronischen Wunden, aber auch die Korrektur der weiblichen und männlichen Brust oder des Haut- und Weichteilmantels zum Beispiel nach massivem Gewichtsverlust. Unser ästhetisches Behandlungsspektrum umfasst die Behandlung der Verjüngung und Verschönerung des gesamten Körpers vom Gesicht über Brust und Rumpf bis zu den Beinen.

Wir beraten Sie gerne über die plastisch- und ästhetisch-chirurgischen Möglichkeiten und helfen Ihnen bei der Beantragung der Kostenübernahme durch die Krankenkassen.

Unser Leistungsspektrum

  • Ästhetische Eingriffe
  • Brustchirurgie
  • Operationen zur Straffung und Körperformung
  • Intimchirurgie
  • Lipödem
  • Wunden und Narben
  • Haut- und Weichteiltumoren
Ästhetische Eingriffe im Gesicht

Unser Gesicht ist Dreh – und Angelpunkt einer jeden Konversation. Es ist das, was wir an unserem Körper nicht verstecken können und was unser Äußeres im Wesentlichen darstellt.
Hier wird es am deutlichsten, wenn eine Diskrepanz zwischen dem inneren Gefühl und der Wahrnehmung von außen besteht. Eine tiefe Zornesfalte oder Augenringe können jedes Glücksgefühl überschatten.

Die oft gewünschten Behandlungen, z.B. der Nasolabial- oder Marionetten-Falten sind selten isoliert sinnvoll. Sie bedingen immer eine komplexe Analyse mit Aufklärung über die Alterungsprozesse und den daraus abzuleitenden Behandlungsplan. Erst das Verständnis der Alterungsprozesse lässt die Notwendigkeit und die Sinnhaftigkeit der Behandlungsmöglichkeiten erkennen.

Needling

Das Medical Needling (Mikronadelmethode) dient vor allem der Verbesserung gerade durch Sonnenlicht vorgealterter Haut und ihrer Fältchen. Es dient auch der Verbesserung von verdickten Narben.
Bei dieser Methode wird die Haut mittels eines mit Nadeln besetzten Rollers oder Stempels mehrfach behandelt. Die Nadeln erzeugen unzählige, kleine Verletzungen in der tiefen Hautschicht, welche die Bildung von Wachstumsfaktoren und die Regeneration von Bindegewebe stimulieren. Dadurch wird die Haut durch einen Verjüngungseffekt qualitativ verbessert und das Hautbild verfeinert und geglättet. Der Eingriff kann in örtlicher Betäubung, im Dämmerschlaf oder auch kurzer Narkose erfolgen.

Lipofilling

Das Lipofilling (Eigenfettbehandlung oder Eigenfett-Transplantation) bezeichnet das Unterspritzen von Hautarealen mit eigenem Fettgewebe.
Anwendungsgebiete sind zum einen die Rejuvination (Verjüngungsbehandlung) im Gesicht, indem die verlorenen Polster neu erschaffen werden und so das Gesicht seine jugendliche Ausstrahlung zurückerhalten kann. Es ist also eine Behandlung der tieferen Strukturen und zunächst nicht der Haut selbst. Hier geht eine eingehende und individuelle Analyse voraus. Oft wird die Behandlung mit weiteren plastischen Techniken kombiniert, um das individuell optimale Ergebnis erreichen zu können.
Zum anderen kann Lipofilling Defekte wie Unregelmäßigkeiten oder Dellen nach vorhergehenden Behandlungen am gesamten Körper korrigieren.

Verwiesen sei hier auch auf die Brustvergrößerung oder Gesäßvergrößerung durch diese Methode.

Die Behandlung beginnt mit dem Gewinnen (Absaugen) von Körperfett an Arealen des Überschusses (zum Beispiel Bauch, Hüften, Oberschenkel oder Gesäß). Das Fett wird aufbereitet und kann in einem nächsten Schritt an der Zielposition in Tropfentechnik injiziert werden. Ohne diese besondere Technik kann das Fettgewebe sich am Zielort nicht binden. Realistisch können 60-70% des übertragenen Gewebes anwachsen. Lipofilling kann in örtlicher Betäubung, im Dämmerschlaf oder in Kurznarkose durchgeführt werden.

Behandlungen an Oberlid und Unterlid sowie das Brauen-Schläfen-Lift

Auch in der periorbitalen Region (Augenregion) ist eine genaue und individuelle Analyse und Aufklärung notwendig.
Zu unterscheiden ist der seltene reine Hautüberschuss der Oberlider von einer Erschlaffung der Schläfen- und Brauenregion. Oft zeigen die Stirnfalten an, inwieweit die Muskulatur helfen muss, das Auge zu öffnen und damit auch die Brauenposition zu halten. Aus der steten Muskelanspannung kann eine Kopfschmerzsymptomatik resultieren. Im Tagesverlauf kann es schwieriger werden, die Augen zu öffnen, sodass abendliches Lesen sehr anstrengend werden kann.

Verschiedene Techniken und auch die Kombination können die Problematik behandeln.

Die so genannte Blepharoplastik dient der Hautstraffung des Ober- oder Unterlides. Hierbei sind auch die Altersveränderungen in der Augenhöhle im Zusammenhang mit dem Gesichtsschädel zu beachten. Hier können ergänzend Lipofilling oder auch Entfernung von Fettgewebe notwendig werden, um eine jugendliche Augenform zu erlangen.
Am Unterlid sind eine Reihe von Veränderungen und Erscheinungsformen zu beachten. Hier sind Augenringe nicht gleich Augenringe. Sind morgendliche oder tageszeitlich und belastungsabhängige Schwellungsneigungen vorhanden? Tränensäcke sind von muskulären Strukturen und Fettpolstern abzugrenzen.
Hiernach richtet sich das Ausmaß der Operation und auch der Umfang von Narkose oder Übernachtung im Krankenhaus.

Nicht selten ist ein Krankheitswert abzuleiten, der zur Kostenübernahme durch die Krankenkasse führen kann.

Facelift-Techniken

Auch hier sind die individuelle Analyse und Aufklärung äußerst wichtig.
Diese Technik führt zu einer deutlichen Veränderung und Verjüngung, die auch schnell vom Umfeld wahrgenommen wird. Es ist keine allmähliche Veränderung, wie sie etwa durch Unterspritzung mit Hyaluronsäure erreicht werden kann. Allerdings ist das Facelift auch wesentlich effektiver.

Die Genesung nach der Operation braucht ihre Zeit.
Es werden sowohl die tiefen Strukturen der Fettpolster als auch die Haut selbst behandelt. Die Narbe liegt versteckt an Grenzen im Haar und dem Ohr. Oft ist eine Kombination mit weiteren Behandlungen und Operationstechniken sinnvoll.

Ob nur das Mittelgesicht oder auch die Augen- und Schläfenregion oder auch der Hals mitbehandelt werden soll, ist sehr individuell.
Dieser Eingriff erfolgt im Dämmerschlaf oder Vollnarkose mit etwa zwei Übernachtungen im Krankenhaus.

Croton-Oil-Peeling

Das Croton-Oil-Peeling ist eine Methode der chemischen Peelings. Es stellt eine Oberflächenbehandlung der Haut dar. Hierbei wird chemisch die oberste Hautschicht entfernt, was durch die neu entstehende Haut zur Glättung und Verjüngung führt.

Infolge des Eingriffes kommt es zur Krustenbildung und im Weiteren zur Rötung bis zur Abheilung in 4-8 Wochen, was für die Genesung und die Sozialverträglichkeit bedacht werden muss.

Die Peelings führen wir in Kurznarkose als ambulanten Eingriff durch. Es wird gerne in Verbindung mit anderen OP-Techniken angewandt.

Lip-Lift

Diese Technik korrigiert die mit dem Alter auftretende Verlängerung des Abstands von der Nase bis zum Oberlippenrot. Nach der eingehenden Analyse des Gesichtes wird diese Technik oft in Verbindung mit anderen OP-Techniken im Gesicht kombiniert.
Die Narbe versteckt sich unsichtbar unterhalb der Nase und den Nasenlöchern.

Ohranlegen

Die Otoplastik, also die Formkorrektur der Ohren, ist in erster Linie eine chirurgische Methode, abstehende Ohren in eine kosmetisch annehmbarere Form zu bringen.
Dabei gibt es einige Varianten, abhängig davon, ob die Ohrmuschel zu groß oder nur die regelrechte Faltenbildung des äußeren Ohres nicht ausreichend genug ausgeprägt ist. Dabei wird hinter dem Ohr ein Schnitt gesetzt.

Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose.
Bei Kindern im Vorschulalter, teilweise auch in den ersten Schuljahren, kann dieser Eingriff von Ihrer Krankenkasse übernommen werden.

Brustchirurgie

Die weibliche Brust beeinflusst bei Frauen nicht unwesentlich das Selbstwertgefühl. So können asymmetrische, zu kleine, zu große Brüste oder auch Entwicklungsstörungen wie die tubuläre Brust (umgangssprachlich Rüsselbrust) das eigene Wohlbefinden und Selbstwertgefühl bei der Frau aber auch beim Mann stark beeinträchtigen.

Zu unserem Repertoire gehören Eingriffe zur Veränderung oder Harmonisierung der Brust. Hierzu gehören z.B. die Brustvergrößerung mit Implantaten oder Eigenfett, die Bruststraffung oder Neuformung (ggf. auch mit Unterstützung durch Implantate) sowie die Brustverkleinerung.

Auch der Mann kann von einer zu großen, zu schlaffen oder auch unförmigen Brust betroffen sein. Das Krankheitsbild der Gynäkomastie, der verweiblichten männlichen Brust, hat ihre Ursache in einer krankhaft gewachsenen Brustdrüse. Dieses Krankheitsbild ist von einer Pseudogynäkomastie abzugrenzen, bei der ein normalgroßer Drüsenkörper, aber eine deutliche Fettgewebsansammlung ohne Krankheitswert vorliegt. Vor einer möglichen operativen Veränderung stehen die laborchemische, hormonelle und urologische Untersuchung, da auch einige Krankheitsbilder oder Medikamenten-Nebenwirkungen diese verweiblichte männliche Brust herbeiführen können. Die operativen Möglichkeiten beinhalten dabei die Verkleinerung und Straffung.

Viele Operationen der Brust sind ästhetische Privatleistungen. In bestimmten Ausnahmen übernimmt Ihre Krankenkasse die Kosten. Dies ist der Fall, wenn ein Krankheitswert vorliegt. Dazu gehören unter anderem die Makromastie (krankhaft große Brust) mit Folgeschäden wie Fehlhaltung und Schmerzsyndromen oder chronischen Hautentzündungen. Auch bei Fehlbildungen der Brustdrüse und beim Brustaufbau nach einer Krebserkrankung werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen.

Wir helfen Ihnen gerne bei der Beantragung der Kostenübernahme bei Ihrer Krankenkasse.

Wir bieten Ihnen nach einem individuellen Beratungsgespräch die verschiedenen Operationen der weiblichen und auch männlichen Brust an.

Brustvergrößerung mit und ohne Implantat

Die Brustvergrößerung (Mammaaugmentation) kann zum einen mit Eigenfett erfolgen und zum anderen mit einem Implantat. Die Wahl der Methode richtet sich nach der individuellen Voraussetzung, dem persönlichen Wunsch sowie dem gewünschten Ergebnis.

Beim Lipofilling, also der Injektion bzw. Transplantation von Körpereigenfett, wird dieses zum Beispiel am Bauch oder Gesäß mittels Liposuktion gewonnen, aufbereitet und schließlich zur Vergrößerung in die Brust injiziert.

Das Einbringen eines Implantats erfordert einen größeren operativen Aufwand, nachdem wir das richtige Implantat für Sie bestimmt haben. Diese Entscheidung finden wir gemeinsam in einem Beratungsgespräch. Hierfür ist es ratsam, ein enges weißes sowie schwarzes Oberteil mitzubringen. Zur Wahl der Größe stehen uns besondere Messimplantate zur Größenbestimmung zur Verfügung. Die Wahl der Form (rund oder anatomisch/tropfenförmig) richtet sich im Wesentlichen nach den Voraussetzungen der bestehenden Brust.
Auch die Schnittführung wird zuvor besprochen. Zur Auswahl steht der Schnitt um die untere Brustwarze oder in der Unterbrustfalte. Bei beiden Lokalisationen sind die Narben im Nachhinein äußerst unauffällig.

Die Positionierung, also das Implantatlager, wird in den Beratungsgesprächen ausführlich erläutert. Dieses ist vollständig submuskulär, damit die Position des Implantats im Körper lebenslang fixiert ist, es also zu keiner Veränderung der Lage (Dislokation) kommen kann. Des Weiteren ist das Implantat von der Drüse durch den Muskel klar abgegrenzt, sodass es zu keiner Unklarheit bei Folgeuntersuchungen (Mammographie, Sonographie, MRT) kommen kann. Das Implantat kann durch die Lage unter der Muskulatur nicht durch die Haut und Unterhaut durchscheinen oder sich abzeichnen.

In manchen Fällen ist es ratsam, die Brustvergrößerung auch mit einer Straffung oder Neuformung als so genannte Augmentationsmastopexie zu kombinieren. Hierbei dient das Implantat als Volumen-Geber bei der leeren Brust und die Straffung der Neuformung der Brust und des neuen Brustwarzensitzes über dem Implantat.

Nach einer solchen Operation muss ein Spezialbüstenhalter für 4-6 Wochen getragen werden. Drainagen sind wichtig, um Wundwasser und Blutergüsse abzuleiten, welche ansonsten für Wundheilungsstörungen verantwortlich sein könnten. Der stationäre Aufenthalt beläuft sich somit auf einige Tage. Die Nachsorge erfolgt dann engmaschig in unserer Sprechstunde. Zuhause können Sie später auch besonderes Augenmerk auf die Narbenpflege mit einer zunächst rückfettenden Creme legen. So kann die Narbenreifung positiv beeinflusst werden.

Brustverkleinerung und Bruststraffung

Die Brustverkleinerung (Mammareduktionsplastik) erfolgt bei PatientInnen mit so genannter Makromastie (Brustgröße oberhalb der Norm). Dies kann neben ästhetischen Beeinträchtigungen vor allem auch funktionelle Störungen hervorrufen, wie zum Beispiel Nacken- und Rückenschmerzen, Fehlhaltungen, Entzündungen der Unterbrustfalte oder auch Bewegungseinschränkungen im Alltag und beim Sport.
Auch bei besonders schlaffer Brust, zum Beispiel infolge von Schwangerschaften oder massivem Gewichtsverlust, kann eine Straffung oder Neuformung das Aussehen der Brust positiv beeinflussen. Und auch der männliche Patient mit Gynäkomastie sowie auch Pseudogynäkomastie profitiert von dieser Operation.
Die OP-Technik kann mit der Entnahme von Brustgewebe kombiniert werden.
Eine Planung und Anzeichnung vor der OP ist unerlässlich.

Welche OP-Technik für Sie die Richtige ist, erläutern wir Ihnen im Vorfeld. Der Narbenverlauf ist entweder nur um den Warzenhof oder zusätzlich mit vertikaler Narbe in der Mitte nach unten zur Unterbrustfalte. Die dritte Möglichkeit der Narbe ist eine hockeyschlägerartige Verlängerung in der Unterbrustfalte nach außen oder als vierte Möglichkeit entsteht ein umgedrehtes T.

Nach einer solchen Operation muss ein Spezialbüstenhalter für 4-6 Wochen getragen werden. Drainagen sind wichtig, um Wundwasser und Blutergüsse abzuleiten, welche ansonsten für Wundheilungsstörungen verantwortlich sein könnten. Der stationäre Aufenthalt beläuft sich somit auf einige Tage. Die Nachsorge erfolgt dann engmaschig in unserer Sprechstunde. Zuhause können Sie später auch besonderes Augenmerk auf die Narbenpflege mit einer zunächst rückfettenden Creme legen. So kann die Narbenreifung positiv beeinflusst werden.

Operationen zur Straffung und Körperformung

Infolge von Alterung, vorangegangen Schwangerschaften oder nach massivem Gewichtsverlust, egal ob durch Ernährungsumstellung und Bewegung oder durch unsere chirurgische Adipositas-Behandlung, können schlaffe Haut und Hautüberschuss das eigene Körperempfinden und die Zufriedenheit mit dem Aussehen stark beeinträchtigen. Aus diesen Hautüberschüssen können zahlreiche Krankheitssymptome erwachsen. Hier sind beispielsweise entzündliche Veränderungen, Einschränkung der Bewegung im Alltag oder beim Sport sowie auch zahlreiche psychische Belastungen zu nennen.

Zu unseren Angeboten zählen entsprechende Straffungsoperationen, die die Körperform sowie auch die Funktion nachhaltig verbessern. Neben den Operationen an der weiblichen aber auch männlichen Brust sind dies vor allem Straffungen an Bauch, Flanken, Gesäß, Oberschenkeln sowie Oberarmen.

Wir werden Sie gerne eingehend hinsichtlich Ihrer „Problemzonen“ und auch einer möglichen Kostenübernahme durch die Krankenkasse beraten.

Straffung am Bauch und an den Flanken

Die so genannte Abdominoplastik stellt eine operative Möglichkeit dar, die Bauchweichteile zu straffen. Die OP kann mit einer Liposuktion, also dem Absaugen von Fett, kombiniert werden, um die angrenzenden Areale anzugleichen. Der Eingriff wird mit Zuhilfenahme der so genannten Tumeszenz-Lösung durchgeführt. Dies kann Blutungen verhindern und auch eine Schmerzfreiheit nach der Operation möglich machen. Ob eine horizontale oder vielleicht zusätzlich auch eine vertikale Narbe entsteht, klären wir im vorausgegangenen Gespräch. Dies ist abhängig vom Umfang des zu straffenden Gewebes.

Nach dieser Operation ist das Tragen von entsprechender Kompressionswäsche für 4-6 Wochen unabdingbar. Drainagen sind aufgrund der Kompression und der OP-Technik nicht die Regel. Der stationäre Aufenthalt beläuft sich auf wenige Tage. Die weiteren regelmäßigen Kontrollen vereinbaren wir in der Sprechstunde, in der auch die Narbenpflege besprochen wird.

Straffungsoperationen können unter Umständen auch von Ihrer Krankenkasse übernommen werden. Dazu zählen vor allem starke Bewegungseinschränkungen durch überhängende Hautlappen oder wiederholt auftretende Entzündungen der Haut.

Straffung am Gesäß und an den Flanken

Zum Beispiel im Falle des extremen Gewichtsverlusts kommt es häufig zum Absinken des Gesäßes. Durch das Schwinden des Unterhautfettgewebes fühlt es sich nicht selten an, als ob man einen zu großen Anzug anhat. Und dabei ist der Überschuss nicht nur auf den Bauch bezogen.

Die Straffung an Flanken und Gesäß kann mit einer Abdominoplastik kombiniert werden. Dies wird dann als unteres Bodylift bezeichnet. Dabei entsteht eine Narbe, die um den ganzen Rumpf geht. Auch dieser Eingriff wird unter Zuhilfenahme der so genannten Tumeszenz-Lösung durchgeführt. Dies kann Blutungen verhindern und auch eine Schmerzfreiheit nach der Operation möglich machen.

Und auch am Gesäß ist eine Vergrößerung möglich. Der so genannte Brazilian Butt Lift erzeugt durch Lipofilling am Gesäß ein voluminöses Ergebnis – ganz nach Vorbild der südamerikanischen Körperform. Auch in Deutschland erfreut sich diese Anwendung gerade einer immer stärkeren Beliebtheit, sollte aber wegen gravierender Nebenwirkungen kritisch betrachtet werden. Aus unserer Sicht sind in diesem Fall Implantate unter der Muskulatur deutlich empfehlenswerter. Zum einen liegt in Europa ein anderes Schönheitsideal als in Südamerika vor. Und wesentlich wichtiger sind die deutlich geringere Komplikationsrate und auch einfachere und kürzere postoperative Genesungszeit.

Nach dieser Operation ist das Tragen von entsprechender Kompressionswäsche für 4-6 Wochen unabdingbar. Drainagen sind aufgrund der Kompression und der OP-Technik nicht die Regel. Der stationäre Aufenthalt beläuft sich auf wenige Tage. Die weiteren regelmäßigen Kontrollen vereinbaren wir in der Sprechstunde, in der auch die Narbenpflege besprochen wird.

Straffungsoperationen können unter Umständen auch von Ihrer Krankenkasse übernommen werden. Dazu zählen vor allem starke Bewegungseinschränkungen durch überhängende Hautlappen oder wiederholt auftretende Entzündungen der Haut.

Straffungen an Armen und Beinen

Die Formkorrektur an den Armen und Beinen wird in Kombination mit der Liposuktion durchgeführt. Dies erfolgt deshalb, damit die im Weichteilgewebe verlaufenden Blutgefäße, Nerven und Lymphbahnen nicht beschädigt werden. Somit wird das Fettgewebe und die Haut in zwei Schritten während der Operation entfernt. Komplikationen wie eine Schädigung der Lymphe treten deutlich seltener auf.

Eine operative Straffung an den Oberschenkeln bezieht sich stets auf die Innenseiten. Da hier die Haut sehr dünn beschaffen ist, kommt es kaum zu einem Straffungseffekt im Rahmen einer Gewichtsabnahme. Die Vorder-, Rück- und Außenseite hat ein wesentlich höheres Potential sich selbst im Verlauf zu straffen.

Bei der Oberschenkelstraffung ergibt sich meist eine vertikale Narbe, die gelegentlich als L in die Leiste und selten als T in Leiste und zum Gesäß geführt wird.

Im Bereich der Arme gibt es die Möglichkeit, die Narbe der Straffungsoperation auf die Innenseite oder die Außenseite zu legen.
Gelegentlich ist es hier sinnvoll, die Straffung in die Achselhöhle auf den seitlichen Brustkorb zu erweitern.

Nach dieser Operation ist das Tragen von entsprechender Kompressionswäsche für 4-6 Wochen unabdingbar. Drainagen sind aufgrund der Kompression und der OP-Technik nicht die Regel. Der stationäre Aufenthalt beläuft sich auf wenige Tage. Die weiteren regelmäßigen Kontrollen vereinbaren wir in der Sprechstunde, in der auch die Narbenpflege besprochen wird.

Straffungsoperationen können unter Umständen auch von Ihrer Krankenkasse übernommen werden. Dazu zählen vor allem starke Bewegungseinschränkungen durch überhängende Hautlappen oder wiederholt auftretende Entzündungen der Haut.

Intimchirurgie

Das Erscheinungsbild gerade des weiblichen Genitale hat unzählige Norm-Varianten und ist selten als krankhaft zu bezeichnen. Nichtsdestotrotz gibt es Veränderungen, die nicht nur körperliche Beschwerden verursachen, sondern auch einiges zu einer ausgeprägten psychischen Scham beitragen. Dies kann weitgreifende Folgen für die körperliche und psychische Gesundheit bedeuten.

Des Weiteren kann der Lauf des Lebens mit zunehmenden Lebensjahren oder durchgemachten Schwangerschaften zu einer Veränderung und dem Wunsch eine Korrektur durchführen zu lassen, führen.

Ebenso kann gerade die zu geringe Ausprägung des männlichen Genitale zu einer deutlichen Beeinträchtigung sowohl körperlich als auch psychisch führen. Beispielsweise kann bei Übergewicht oder auch nach deutlichem Gewichtsverlust der Venushügel (mons pubis) so sehr absacken, dass der gesamte Penis im Gewebe vergraben ist (buried penis). Dies stellt allein schon eine große hygienische Problematik dar.

Schamlippenkorrektur

Bei der Korrektur der Schamlippen muss zwischen den großen und kleinen Labien unterschieden werden.

Die häufigste Veränderung ist eine Vergrößerung der kleinen Labien mit oder ohne Beteiligung der Haube über der Klitoris. Bei der Vielzahl der Normvarianten kann diese auch isoliert vergrößert sein. Durch die operative Korrektur wird eine Entfernung des übermäßigen Gewebes unter Beachtung des weiterhin verschlossenen Vaginal-Einganges und der Klitoris vorgenommen.

Nicht selten sind die großen Labien im Kontrast zu den kleinen Labien unterrepräsentiert. Hier kann durch eine Unterspritzung mit Eigenfett eine gute Korrektur durchgeführt werden.

Vaginalverengung

Mit den Jahren sowie auch anderen Faktoren (beispielsweise Schwangerschaften) kann der vaginale Eingang zu groß empfunden werden. Hier sind straffende Verfahren wie oder Implantation von Eigenfett operativ möglich.

Korrektur des Venushügel

Sowohl bei der Frau wie auch bei Man kann durch einen zu mächtigen Venushügel das Genitale beeinträchtigt sein. Das zu Gewebe des Venushügel er erdrückt und verlagert das Genitale. Hier besteht die Möglichkeit einer operativen Straffung für eine Korrektur und Rekonstruktion.

Penisvergrößerung und eingegrabener Penis (buried penis)

Auch beim Mann gibt es eine große Vielzahl an Normvarianten des Genitale. Neben dem zu klein empfundenen Penis ist auch ein ggf. zu mächtiger oder abgerutschter Venushügel zu bedenken. Dieser erdrückt des Genitale und kann den Penis sogar vergraben (buried penis).

Zur Korrektur und Vergrößerung des Penis stehen einige operative Maßnahmen zur Auswahl und werden oftmals in Kombination angewandt. Neben einer Straffung und Fixierung des Venushügel sind Eigenfettunterspritzung des Schaftes und Verlängerungsplastiken der Haut anwendbar.

Liposuktion
Entfernung störender Fettdepots

Die Liposuktion (umgangssprachlich Fettabsaugung) ist eine Möglichkeit, störende Fettdepots in den Problemzonen risikoarm zu entfernen und dabei die Körperform zu verbessern.
Sie ist den Alternativen wie Fett-Weg-Spritze oder Kryolipolyse weit überlegen. Liposuktion kann alleine angewendet werden, zum Beispiel beim Krankheitsbild des Lipödems. Sie ist aber auch Teil vieler weiterer Operationen, wie Straffungen am Bauch, an den Armen und Beinen oder am Gesäß. Die Technik ist Teilschritt beim so genannten Lipofilling. Dabei wird Fettgewebe zum Beispiel am Bauch oder Gesäß entnommen, aufbereitet und zum Gewebeaufbau beispielsweise im Gesicht oder an der Brust verwendet.

Wir nutzen die Wasserstrahl-assistierte Liposuktion (WAL). In der Vorbereitung wird in das Gewebe eine Tumeszenz-Lösung (Kochsalzlösung u.a. mit einem örtlichen Betäubungsmittel und Adrenalin als Medikament zur Gefäßverengung) injiziert. Dies dient zum einen der Lockerung der Fettzellen und zum anderen der Schmerzlinderung nach der OP sowie dem Verhindern einer möglichen Blutung. Anschließend wird mit einem Instrument über einen kleinen Stich gleichzeitig die Lösung eingespritzt und das Fett aus dem Gewebsverband abgesaugt. Dies ermöglicht eine besonders schonende Entfernung des Fetts ohne Beschädigung des umliegenden Gewebes mit Nerven, Lymphbahnen und Gefäßen.

Wir beraten Sie gern über die Möglichkeiten und deren Alternativen mit Vor- und Nachteilen, mit Nutzen und Risiken.

Lipofilling
Eigenfett-Transplantation

Das Lipofilling (Eigenfettbehandlung oder Eigenfett-Transplantation) bezeichnet das Unterspritzen von Hautarealen mit eigenem Fettgewebe.

Die Behandlung beginnt mit dem Gewinnen (Absaugen) von Körperfett an Arealen des Überschusses (zum Beispiel Bauch, Hüften, Oberschenkel oder Gesäß). Das Fett wird aufbereitet und kann in einem nächsten Schritt an der Zielposition in Tropfentechnik injiziert werden. Ohne diese besondere Technik kann sich das Fettgewebe am Zielort nicht binden. Realistisch können 60-70% des übertragenen Gewebes anwachsen. Lipofilling kann in örtlicher Betäubung, im Dämmerschlaf oder in Kurznarkose durchgeführt werden.

Anwendungsgebiete sind zum einen die Rejuvination (Verjüngungsbehandlung) im Gesicht, indem die verlorenen Poster neu erschaffen werden und so das Gesicht seine jugendliche Ausstrahlung zurückerhalten kann. Es ist also eine Behandlung der tieferen Strukturen und zunächst nicht der Haut selbst.
Hier geht eine eingehende und individuelle Analyse voraus. Oft wird die Behandlung mit weiteren plastischen Techniken kombiniert, um das individuell optimale Ergebnis erreichen zu können.

An der Brust kann das Lipofilling zur Augmentation, also Vergrößerung der Brust genutzt werden – ganz ohne Implantat.

Und auch am Gesäß ist eine Vergrößerung möglich. Dieser so genannte Brazilian Butt Lift erzeugt ein voluminöses Gesäß – ganz nach Vorbild der südamerikanischen Körperform. In Deutschland erfreut sich diese Anwendung gerade einer immer stärkeren Beliebtheit, sollte aber wegen möglicher Nebenwirkungen kritisch betrachtet werden. Aus unserer Sicht sind in diesem Fall Implantate unter der Muskulatur deutlich empfehlenswerter. Zum einen liegt in Europa ein anderes Schönheitsideal als in Südamerika vor. Und wesentlich wichtiger sind die deutlich geringere Komplikationsrate und auch einfachere und kürzere postoperative Genesungszeit.

In der Behandlung von Narben und chronischen Wunden kann das Lipofilling ebenso angewendet werden.

Auch nach vorangegangenen Operationen oder Unfällen können Konturunregelmäßigkeiten durch das Lipofilling verbessert werden.

Durch die im Fettgewebe enthaltenen Vorläuferzellen und Wachstumsfaktoren können chronische Wunden oder auffällige Narben verbessert werden.

Lipödem

Das Lipödem ist eine krankhafte Vermehrung des Fettgewebes bei Frauen, vor allem an den Beinen und manchmal auch an den Armen. Die Ursache ist noch nicht gänzlich geklärt. Es wird aber ein hormoneller Einfluss vermutet, da das Lipödem oft nach hormoneller Umstellung, zum Beispiel nach der Pubertät oder nach einer Schwangerschaft auftritt.

Die Patientinnen zeigen starke symmetrische Umfangsvermehrungen der Beine und Arme, unverhältnismäßig zum Rest des Körpers. Füße, Hände und auch der Bauch bleiben verschont. Das Gewebe an den Beinen fühlt sich schwer und gespannt an. Diese Zunahme des Fettgewebes kann so weit gehen, dass sich herabhängende Fettpolster bilden, so genannte Wammen.

Hinzu kommen oft auch Schmerzen, Spannungsgefühl, Berührungsempfindlichkeit mit Druckschmerz, Hautprobleme oder das gehäufte Vorkommen von Blutergüssen.

All das kann für die Patientinnen sehr belastend sein und sie fühlen sich in ihrer Lebensqualität stark eingeschränkt. Psychische Probleme können damit auch einhergehen, denn vor allem das Aussehen belastet die Patientinnen.

Die Diagnose Lipödem wird rein klinisch gestellt, also anhand Ihrer Beschwerden und des Aussehens. Danach wird auch das Stadium bestimmt:

I           gleichmäßig verdicktes Fettgewebe mit glatter Hautoberfläche

II          verdicktes Fettgewebe mit welliger Haut und knotigen Veränderungen

III         ausgeprägte Umfangsvermehrung mit Wammenbildung

Wir schauen, ob bei Ihnen ein Lipödem vorliegt und schließen andere Erkrankungen aus. Nach der Diagnosestellung entwickeln wir für Sie den optimalen Behandlungsplan.

Die Therapie des Lipödems besteht unbedingt konservativ aus mehrfach wöchentlichen Lymphdrainagen, Bewegungstherapie und dem konsequenten Tragen von Kompressionswäsche und operativ mittels Liposuktion (Fettabsaugung). Die Übernahme der operativen Behandlung durch die Krankenkassen ist jedoch zunächst nur dem Stadium drei vorbehalten.

Konservative Behandlung

Zur konservativen Behandlung gehören zum einen das konsequente Tragen von Kompressionswäsche, Bewegungstherapie und zum anderen die manuelle Lymphdrainage. Diese wird von erfahrenen Physiotherapeuten durchgeführt. Dies zusammen wird komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE) genannt.

Die KPE wird bei jeder Patientin ambulant durch erfahrene Kollegen nach Diagnosestellung verordnet und bringt auch oft schon sicht- und spürbare Verbesserungen.

Operative Behandlung

Wenn die konservative Therapie nach sechs Monaten keinen Erfolg gebracht hat oder Sie aus kosmetischen Gründen noch unzufrieden sind, kann die Liposuktion angewendet werden. Dies erfolgt meist in mehreren Sitzungen.

Dazu hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) zum 01. Januar 2020 die Kostenübernahme der Liposuktion im Stadium III bewilligt. Ergebnisse einer Studie des GBA zur Behandlung des Lipödems im Stadium zwei liegen aktuell noch nicht vor, sodass die Behandlung im Stadium I und II durch die Krankenkasse derzeit nicht übernommen wird.

Wunden und Narben

Ob nach Unfällen, Verbrennungen oder aufgrund von Krankheiten und Bettlägerigkeit können Wunden die Lebensqualität enorm einschränken. Neben Schmerzen und Funktionsbeeinträchtigung ist auch die ständige Wundbehandlung mit teilweise frustrierendem Ergebnis Teil des Alltags.

Plastische Chirurgie legt ebenso einen Schwerpunkt auf die Behandlung von Problemwunden sowie von Narben.

Chronische Wunden

Chronische Wunden entstehen beispielsweise durch Druckgeschwüre (Dekubitus), im Zusammenhang mit einem Diabetes mellitus oder auch nach Bestrahlungen. Der Dekubitus entsteht durch übermäßigen Druck für eine gewisse Zeit. Auch wenig Druck ohne entlastende Bewegung in Zusammenhang mit schlechter Durchblutung kann dies herbeiführen. Charakteristischerweise entsteht dies an Knochenvorsprüngen wie Hinterhaupt, Schulterblatt, Ellenbogen, Wirbelsäule, Kreuz- und Sitzbein sowie den Fersen.
Die Behandlung zielt zunächst auf die konsequente Entlastung der betroffenen Stellen ab. Dies ist Grundvoraussetzung für eine mögliche Heilung.
Beachtung finden müssen die weiteren Erkrankungen, denn sie können maßgeblich mit beteiligt sein, die Wunde gebildet zu haben oder auch sie an der Heilung zu hindern. Hiernach folgt erst die gezielte Behandlung der Wunde.
Die operative Behandlung beginnt mit der chirurgischen Reinigung und Entfernung des kranken oder schon abgestorbenen Gewebes. Diese Maßnahme muss nicht selten wiederholt werden, da der Körper und die Wunde anfangs noch nicht in der Lage sind, die Grenzen der Wunde zu kontrollieren.
Eine Möglichkeit der Wundkonditionierung ist die Vakuumversiegelung. Ein medizinischer Schwamm liegt in der Wunde und wird mit einer Folie überklebt. Über ein Loch in dieser fördert eine tragbare Unterdruckpumpe die Wundflüssigkeit ab. Hierdurch bleibt die Wunde im Verband trocken, ohne dabei jedoch auszutrocknen. Zudem verliert die Wunde keine Wärme. Durch den Unterdruck wird der Körper gereizt, Botenstoffe der Heilung ins Wundgebiet zu bringen.
Dies sind die optimalen Bedingungen zur Wundheilung. Mit den regelmäßigen operativen Maßnahmen kann der Körper wieder in die Lage versetzt werden, die Wunde heilen zu lassen.
Nun ist jedoch die offene Wundheilung mit schrumpfendem Narbengewebe nicht für jede Stelle des Körpers die beste Lösung und kaum Schutz vor einem Neuentstehen.
Die plastische Chirurgie versteht sich nicht nur im Behandeln der Wunde, sondern auch in der Rekonstruktion von Defekten.
Hier stehen nun zahlreiche auf die jeweilige Körperregion bezogenen Techniken zur Verfügung, um die heilenden Defektwunden zu rekonstruieren und ein Wiederauftreten unwahrscheinlicher werden zu lassen.
Ob nun eine Hauttransplantation auf muskulären Wundgrund oder auch eine Verlegung von Muskulatur auf den der Wunde zugrundeliegenden Knochen infrage kommt, wird vorher erörtert. Auch nach dieser Prozedur ist strikte Druckvermeidung weiterhin unerlässlich. Die bedeutet oft einen Lagerungswechsel nach einem strikten Zeitplan oder erstmal den weiteren Verzicht auf den Rollstuhl.

Solch ein Prozedere erfordert viel Zeit und auch Disziplin der PatientInnen und Angehörigen.

Ähnlich verhält es sich bei Wunden infolge eines Diabetes mellitus.
Die Spätfolgen der Zuckerkrankheit äußern sich in einer besonderen Durchblutungsstörung, die die kleinsten Gefäße betrifft, welche den Nährstoffaustausch bewerkstelligen und damit enorm wichtig für die Wundheilung sind (Mikroangiopathie). Des Weiteren ist durch die diabetische Neuropathie die Tiefenwahrnehmung und Senisbilität herabgesetzt, weshalb Druck oder gar Verletzungen weniger bis gar nicht wahrgenommen werden. Wunden werden spät bemerkt und durch z.B. drückendes Schuhwerk weiter unterhalten und verschlimmert.
Auch hier sind die Behandlungsmaximen: Druckvermeidung, Verbesserung der Zuckererkrankung sowie auch weiterer Nebenerkrankungen, Wundsäuberung und Wundkonditionierung sowie Defektdeckung.

Narbenbehandlung

Nach Operationen und Verletzungen oder auch nach Verbrennungen oder Verätzungen entstehen Narben, die aus kosmetischen Gründen negativ erscheinen. Sie können aber auch stigmatisieren – das Gesicht sei als Beispiel genannt.
Narben können aber auch die Körperfunktionen stark beeinträchtigen. Sie können Bewegungen durch Gelenkbehinderungen erschweren oder auch unmöglich machen. Narben können ebenso Schmerzen verursachen und damit die Lebensqualität erheblich einschränken.

Narben sind dabei nicht unbedingt immer sichtbar. Sie können auch unter der Haut im Bindegewebe oder an verklebten Muskeln liegen.

Bei der Behandlung von Narben kann die Verbesserung, Verlängerung oder auch Entfernung erwogen werden.
Eine Entfernung führt unweigerlich zu einer neuen Narbe. Es gibt einige Möglichkeiten, eine junge Narbe in ihrem Reifungsverlauf positiv zu beeinflussen. Injektionen, Narbentopika oder auch Medical Needling und Lipofilling (Eigenfett-Transplantation) stehen hier zur Verfügung.
Problemhafte Narben, welche Verziehungen bewirken, können durch spezielle Techniken operativ verlängert werden.
Letztlich kann eine Narbe auch ausgeschnitten werden. Bei der Rekonstruktion wird bedacht, dass die nun neu entstehende Narbe durch die operative Veränderung der Lage und Spannung optimaler heilt. Das plastische Repertoire umfasst dabei auch Bewegungen benachbarter Haut (Lappenplastiken) sowie Hauttransplantationen.

Haut- und Weichteiltumoren

Tumoren der Haut oder des Weichgewebes können ernstzunehmende Veränderungen darstellen, die oftmals behandelt werden sollten. Gerade hautärztliche Früherkennungsuntersuchungen sind hier empfehlenswert.
Wird bei Ihnen solch ein Tumor diagnostiziert, übernehmen wir gern die operative Behandlung. Dies betrifft vor allem technisch anspruchsvollere Regionen in Zusammenhang mit der Tumorgröße.

Die operative Technik richtet sich nach der Verdachtsdiagnose, der Größe und Lokalität des Tumors. Hierbei sind ambulante und stationäre Operationen denkbar.

Außer dem sogenannten weißen Hautkrebs (z.B. Basaliom, Spinaliom), welcher oftmals lediglich einer Tumorentfernung und Rekonstruktion bedarf, gibt es auch weitaus bösartigere Tumoren wie den schwarzen Hautkrebs (Melanom). Hier sind auch vorbereitende Untersuchungen und erweiterte Eingriffe z.B. mit Entnahme des Wächterlymphknotens notwendig.

Je nach Lokalisation sind ein- oder zweizeitige Vorgehen notwendig. Das zweizeitige Vorgehen bedeutet hierbei: Im ersten Eingriff wird zunächst der Tumor entfernt und die Wunde mittels Verbands verschlossen. Eine feinbewegliche Untersuchung bestätigt am Folgetag die vollständige Tumorentfernung oder zeigt noch Tumorreste auf. Diese gilt es dann „nachzuarbeiten“. Wenn der Tumor vollständig entfernt ist, kann die Rekonstruktion als zweiter Eingriff erfolgen. Dies wird meist durch Drehung der Haut aus der Umgebung erreicht (so genannte Lappenplastiken). Aber auch Hauttransplantationen von anderen Körperregionen sind denkbar.

Bei Tumoren des Weichteilgewebes wie des Fettgewebes, der Muskulatur aber auch Tumoren von Nerven oder Gefäßen wird ähnlich vorgegangen. Besteht in der bildgebenden Untersuchung (Sonografie, MRT) ein Malignitätsverdacht (Verdacht auf Bösartigkeit), streben wir die Zusammenarbeit mit dem Sarkomzentrum an.

Individuelle Beratung

Unsere individuelle Beratung ist der Mittelpunkt einer jeden Behandlung.

Bevor Sie den Entschluss fassen, einen Termin bei uns zu vereinbaren, haben Sie sicher viel darüber nachgedacht und sich überlegt, Informationen einzuholen. Vielleicht leiden Sie schon einige Zeit unter einem bestimmten Problem. Jeder geht mit seinen individuellen Beschwerden anders um. Wir möchten Sie in unserem ersten Beratungsgespräch an Ihrem individuellen Leidenspunkt abholen. Wir sehen dieses erste Gespräch und die Bildung einer vertrauensvollen Arzt-Patient-Beziehung als den Mittelpunkt einer jeden Behandlung.
In der ersten Beratung möchten wir genau auf Ihre individuelle Problematik eingehen und klären, ob für Sie eine OP infrage kommt und wenn ja, welche OP.
Wichtig ist die Definition des Therapieziels mit Ihren Vorstellungen und Wünschen und ob diese von uns erfüllt werden können. Wir werden Ihnen alle Möglichkeiten mit entsprechend zu erwartenden Ergebnissen vorstellen und klären, ob wir gemeinsam ein für Sie optimales und realistisches Therapieziel finden. Wichtig dabei ist auch, welcher Nutzen welchem Risiko gegenübersteht.

Für diese fachspezifische Beratung belaufen sich die Kosten einmalig auf etwa 45 €.


Wir helfen Ihnen auch bei Anträgen für die Kostenübernahme bei Ihrer Krankenkasse, wenn die Möglichkeit dafür besteht. Für die Kosten der Begutachtung mit fachgerechter Bilddokumentation planen Sie bitte 82 € ein.

Nach einer ausreichenden Bedenkzeit klären wir in einem zweiten Gespräch alles zum OP-Ablauf mit nochmaliger Aufklärung über die Operation, den Verlauf der Heilung, mögliche Komplikationen und die Nachsorge.

 

 

So könnte der Ablauf Ihrer OP aussehen

Vor der Operation

mindestens 2 Beratungsgespräche in unserer Sprechstunde und Terminvereinbarung für den OP-Tag

1-2 Wochen vor OP

zweites Aufklärungsgespräch der OP,
Vorbereiten der digitalen Patientenakte mit Anamnese, Medikamenten und Anordnungen, zeitliche Vereinbarungen, Aufklärung Ihrer eigenen Maßnahmen zur OP-Vorbereitung, Blutentnahme, EKG, ggf. Narkosegespräch, notwendige Abstriche

1 Tag vor OP

Ihre telefonische Rückmeldung und Abfrage, wann Sie am OP-Tag im Klinikum erscheinen sollen

OP-Tag

Ankunft im Klinikum und Vorbereitung,
nochmaliges Gespräch mit dem Operateur und ggf. OP-Planung mit Anzeichnung
ggf. Narkose und OP
Verlegung vom Aufwachraum in Ihr Zimmer auf Station
Gespräch mit dem Operateur

1.-3. Tag nach der OP

Stationärer Aufenthalt:
Tägliche Visiten durch den Operateur
OP-bedingte Mobilisation, Lagerung und Schonung
ggf. Entfernen eines Dauerkatheters
Verbände und Drainagebehandlung
Planung der Entlassung mit ggf. Organisation der häuslichen Versorgung, Hilfen und pflegedienstlichen Betreuung
Verlassen des Klinikums

1.-2. Woche nach der OP

Erster Kontrolltermin in unserer Sprechstunde mit Planung der weiteren Termine

 

 

Unsere Sprechstundenzeiten

 

Ihr Ansprechpartner:
Dr. med.Christian Lau
Telefon: 038326 52-454
(TerminvereinbarungClaudia Siermann)
E-Mail: plastische-chirurgie@krankenhaus-grimmen.de

Sprechzeiten: Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag jeweils 09:00 bis 16:00 Uhr

Telefonische Vereinbarung von Montag bis Freitag 08:00 bis 15:00 Uhr

Der leitende Arzt

Dr. med. Christian Lau

Facharzt für Chirurgie; Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie

Dr. Christian Lau ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH); der Vereinigung Norddeutscher Chirurgen (NDCH), der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie (DGPRAEC) sowie der International Society of Aesthetic Plastic Surgery (ISAPS).